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F wie Fahrverbot

Im Unterschied zu der Entziehung der Fahrerlaubnis wirkt ein Fahrverbot dergestalt, dass der Betroffene die Fahrerlaubnis nur für eine gewisse Dauer abgeben muss, sie aber nach Ende des Fahrverbots wiedererhält. Ein Fahrverbot kommt in der Regel bei gravierenderen Verkehrsverstößen in Betracht, die aber noch als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, beispielsweise bei Abstandsverstößen und gravierenderen Geschwindigkeitsübertretungen. Die Regelfahrverbote für einzelne Ordnungswidrigkeiten regelt der Bußgeldkatalog.

Wird ein Fahrverbot verhängt, so ordnet die Verwaltungsbehörde dies im Bußgeldbescheid mit an. Will man rechtlich gegen das Fahrverbot vorgehen, so muss Einspruch gegen den Bußgeldbescheid (Achtung! Frist von zwei Wochen ab Zustellung) eingelegt werden.

Für Vielfahrer und Personen, die beispielsweise berufsbedingt in erheblichem Maße auf ihre Fahrerlaubnis angewiesen sind, kann beantragt werden, das Fahrverbot gegen angemessene Erhöhung der Geldbuße aufzuheben.

Ein solcher Antrag ist jedoch an enge Voraussetzungen geknüpft. Ohne anwaltliche Hilfe dürfte sich dies als schwierig erweisen.

 

Sollten Sie eine Überprüfung des Fahrverbots wünschen, so wenden Sie sich vertrauensvoll an das ZIMMLINGHAUS Anwaltsbüro.

 

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