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M wie MPU

Die Fahrerlaubnis dürfen grundsätzlich nur Personen erwerben, die zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet sind. Ergeben sich Anhaltspunkte für die Nicht-Geeignetheit einer Person, ein Kraftfahrzeug zu führen, kann die Behörde ein sog. medizinisch-psychologisches Gutachten anordnen. Anhaltspunkte für eine entsprechende Ungeeignetheit können etwa vorliegen, wenn der Betroffene aufgrund einer Straßenverkehrsstraftat verurteilt worden ist. Ist man z. B. wegen Trunkenheit im Verkehr oder Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Strafe verurteilt worden, so kann dies den Verdacht begründen, dass man möglicherweise bestimmten Situationen im Straßenverkehrs mental nicht gewachsen ist und damit ein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer darstellen könnte. Vom Führen eines Kraftfahrzeugs geht immer eine abstrakte Gefahr aus. Im Sinne der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist sicherzustellen, dass nur Personen die Fahrerlaubnis erhalten, die den hohen Anforderungen im Straßenverkehr gewachsen sind.

 

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