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N wie Nutzungsausfall

Demjenigen, dessen Kraftfahrzeug bei einem Verkehrsunfall beschädigt oder zerstört wurde, steht der sog. Nutzungsausfall zu. Voraussetzungen für einen entsprechenden Schadensersatzanspruch sind, dass der Gegner den Unfall verursacht oder zumindest mitverursacht hat, dass man zur Nutzung überhaupt in der Lage gewesen wäre (so z. B. problematisch bei Krankenhausaufenthalt!) und, dass man einen Nutzungswillen nachweisen kann.

Mietet sich der Geschädigte für die Dauer der Reparatur oder der Wiederbeschaffung ein Ersatzfahrzeug an, so werden zumeist die entsprechenden Mietwagenkosten ersetzt. In den Fällen, in denen der Geschädigte kein Ersatzfahrzeug anmietet, besteht unter den o. a. Voraussetzungen Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung. Die Höhe der Nutzungsausfallentschädigung richtet sich, so ist es allgemein anerkannt, nach der sog. Tabelle Sanden / Danner / Küppersbusch. Diese teilt jedes Fahrzeug in eine entsprechende Klasse ein und gibt für jede Klasse einen bestimmten Nutzungsausfallbetrag an, der sodann pro Ausfalltag geltend gemacht werden kann. Zusätzlich kann es Abschläge geben, wenn das beschädigte oder zerstörte Fahrzeug besonders alt ist.

 

Die genaue Prüfung der jeweiligen Ansprüche ist sehr komplex. Sollten Sie im Rahmen eines Verkehrsunfalls Geschädigter sein, so sollten Sie sich immer an einen Rechtsanwalt wenden. Dieser wird sämtliche Ansprüche prüfen und in Ihrem Namen geltend machen. In der Regel haben Sie als Geschädigter Anspruch auf Ersatz der jeweiligen Rechtsanwaltskosten durch den Schädiger.

 

Lassen Sie sich beraten. Vereinbaren Sie einen Termin! Das ZIMMLINGHAUS Anwaltsbüro steht Ihnen gerne zur Verfügung.

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